Ach…
ich habe mir gedacht:
Du könntest so schön sein!
Bist ein Bild, ein Gefühl.
Im Sonnenschein
nur heiß und schwül.
Bist laut und gestresst
ein Wespennest.
Schaffst es wieder, mir den Atem zu nehmen.
Sprichst zu viele Sprachen, kann dich kaum verstehen.
Habe mich verloren und fast vergessen.
Doch stadtdessen..
Habe mich ein wenig verträumt.
Die Stadt mit Liedern gefüllt.
Den Müll
weggeräumt.
Die Straßen durchziehen
wir mit Musik und Blütenduft
während wir spazieren gehen
träumen die kühle Luft.
Und Träumen
von Stadtoasen,
von Bäumen
und Blumen auf dem Rasen.
Von Sprachen, die alle verstehen
während wir in die gleiche Richtung sehen.
Da ist der Mann
am Straßenrand.
Sieht mich an.
Wasserpfeife in der Hand.
Hat eine Parkbank
und ein Lächeln im Gesicht
und verschwindet nicht
zwischen den vielen
Automobilen.
Da sind die Kinder, die vielen
die auf der Straße spielen.
Käsekästchen und Kreidebild
neben dem Straßenschild.
Tanzen Barfuß
über den reißenden Fluss
den man überqueren muss
auf dem Weg zum Dschungellabyrinth.
Wo tausend Gefahren zu Hause sind.
Da ist das knutschende Paar,
Hand im Haar,
geflüsterte Worte, wie Schmetterlingsgesang.
Teilen Zweisamkeit
bei Sonnenuntergang.
Vergessen Raum und Zeit
und verlieren sich dann.
Da ist die graue Wand mit Pflanzen verhüllt
und mit Bienensummen angefüllt.
Lieblosigkeit mit Liebe überzogen,
die aus jeder Ecke strahlt.
Pusteblumen kommen angeflogen
und haben die Straßen bunt bemalt.
Statt Stress ein Lachen,
ein gutes Wort.
Statt Angst weitermachen
Gemeinschaft wächst dort.
Und die Stadt lässt all diese Schönheiten strahlen
schafft die Räume und will sie bewahren.
Ein Ort der Heimat
und Gemeinschaftsgefühl.
Ein Bild so zart
so frisch und kühl.
Stadtdessen,
ja, so träume ich.
Hab euch nicht vergessen
und sehe dich.
Sehe was ist und sein kann.
Löwenzahn am Straßenrand.
Höre mit Träumen auf,
stehe auf,
fange mit dem Verändern an.
Es liegt allein in unserer Hand.