Viele sehen nicht,
verstehen es nicht,
unsere Liebe, du und ich.
Sie wissen nicht:
ich brauche dich!
Bist mein Lebenselixier,
die Luft zum Atmen,
schenkst du mir.
Mein Lebenssinn,
alles was ich bin.
Bin ich müde,
schenkst du mir die Nacht.
Bin ich durstig
hast du mir Wasser gebracht.
Immer wenn ich dich brauche, so bist du da.
Bringst mir den Tag,
bist so schön, so wunderbar.
Und ich? Bin ein Nichts.
Bin abhängig von dir.
Nur wegen dir
bin ich hier.
Wertlos und lächerlich
brauche dich.
Doch ich habe es geschafft.
Nein, eigentlich habe ich dich erst gemacht!
Und habe dich unter meine Kontrolle gebracht!
Du gehörst mir, mir allein.
Bin ich dein, so wirst du mein Sein.
Du glaubst, du kannst mich kontrollieren?
Nein, ich werde dich regieren!
Ich bin der Mensch, der Schöpfung Krone!
Denkst du, mein Leben geht nicht ohne
deine Geschenke, deine Gaben?
Wertlose Natur, die wir haben.
Ich war es, der der Nacht, dem Tag
den Sinn gab!
Der das Lichte rief
auch wenn er schlief.
Dich?
Nein, dich brauche ich
schon lange nicht
mehr
zum Leben.
Was hast du noch zu Geben?
Kostenlose Wunder – auch ich kann Schönheit schaffen!
Kann selber auch Wunder erschaffen!
Brauche ich dich, für einen Sinn in meinem Leben?
Philosophie kann ich mir selber geben.
Die Physik, die habe ich entdeckt!
Ich habe die Mathematik aus dem Schlaf erweckt.
Du und deine Wunder, ich bin es Leid.
Deine Abhängigkeit
gehört in die Vergangenheit.
Gott ist tot, hörst du es nicht?
Verstehst du nicht:
Ich brauche dich nicht!
All dies
steht auf meinem Grabstein geschrieben.
Mehr ist von mir nicht übrig geblieben.
Als mich die Liebe verließ
habe ich dich verlassen.
Du warst immer da,
doch konnt ich dich nicht fassen.
War zu stolz, um zu begreifen.
Wollte mir keine Abhängigkeit leisten.
Und dann
führte dieser Zwang,
der Drang
nach Unabhängigkeit
zum Untergang
der Menschheit.
Du lächelst und weißt:
Es ist nicht vorbei.
Deine Liebe ist unendlich
doch zum Lieben braucht es zwei.